Torrox hat, wie viele Dörfer in Südspanien, eine lange Geschichte voller blutiger Schlachten, Verbannungen und Wiederbevölkerungen. Sein Ursprung zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert ist römisch, aber vorher war es von Phöniziern bewohnt. Danach kamen die Westgoten. Im 8. Jahrhundert kamen die Mauren, die sich dort niederließen, um weiter nach Córdoba zu ziehen. Es nahm am mozarabischen Aufstand teil und Abd ar-Rahman III. ließ sich 914 dort nieder. Mehrere Jahrhunderte lang wurde die Seidenindustrie gefördert sowie die Verarbeitung von Trockenfrüchten und Zuckerrohr. Im  Jahre 1487 aber wurde es von den Katholischen Königen zurückerobert. Eine Gelbfieberepidemie, die napoleonischen Invasionen und zwei Erdbeben haben ihre Spuren in seinen Straßen, an seinen Gebäuden und im gutmütigen Charakter seiner Einwohner hinterlassen sowie in der äußerst interessanten Mischung an Traditionen.

Um die gesamte tausendjährige Essenz dieses Dorfes kennenzulernen, braucht man nur den Inschriften auf den Kacheln zu folgen, die uns seine Geschichte erzählen. Sie reichen vom Platz Los Caños bis zum arabischen Turm. Ein Spaziergang zwischen den strahlend weißen Häusern des alten Dorfkerns ist wie eine Zeitreise. Hier entlang verläuft die Almanzor-Route, auf der die Gebäude errichtet wurden, um die Kühle zu bewahren und der glühenden Hitze der Sommermonate zu entgehen. Die Straßen bestehen aus Vortreppen und engen Durchgängen zwischen Gebäuden und Plätzen, die ihre Farbtupfer durch die Blumentöpfe auf den Balkons erhalten und zu gewissen Tageszeiten in absolute Stille getaucht sind.

Ein Dorf wie Torrox zu besuchen bedeutet, aufmerksam in seinen Gässchen zu suchen, um die kleinen Schätze zu finden, die die Geschichte uns hinterlassen hat. Die Bodega Medina y Toro, wo, wie der Eigentümer behauptet, der Wein am Rebstock gemacht und im Weinschlauch nicht einmal angefasst wird. Der San-Roque-Platz, auf dem noch eine rot getünchte Mudejar-Wallfahrtskapelle steht. Die La Calle Baja genannte Straße, deren Treppen zum Flussufer führen. Das Miniaturenmuseum von Torrox, der Zoll, das Kloster Nuestra Señora de las Nieves, das Aquädukt von La Granja oder das Inquisitionshaus sind einige weitere wichtige Sehenswürdigkeiten.

Torrox nennt außerdem einen Küstenbereich sein Eigen, in dem sich der Großteil der Einwohner konzentriert und von wo aus ein Ausflug zu den römischen Ruinen in der Nähe des Leuchtturms von Torrox möglich ist. Diese Ausgrabungsstätte, die zur römischen Siedlung Clavicum aus dem 1. Jahrhundert gehört, birgt Reste einer Stadt, einer Nekropole, einiger Thermen, Garum-Becken und Keramiköfen.

 

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