BRA_No todos los brasileños son cariocas

Des Öfteren hört oder liest man etwas von Brasilien und dabei wird auf „das Land der Cariocas“ Bezug genommen, also auch dann, wenn z. B. von den Bewohnern von Sao Paulo gesprochen wird. Und das passiert sogar ziemlich. Aber hier wollen wir ein für alle Mal etwas klarstellen: „Carioca“ ist der Name der Bewohner von Rio de Janeiro und wird ausschließlich für all diejenigen verwendet, die in dieser Stadt, der Hauptstadt dieses brasilianischen Staats, geboren wurden. Diejenigen, die im Staat Rio de Janeiro geboren wurden, werden „Fluminenser“ genannt, und wer aus dem Staat Sao Paulo kommt, ist ein „Paulist“, die Leute aus Salvador da Bahia heißen „Bahianer“.

Wenn man Brasilien als das „Carioca-Land“ bezeichnet und so etwas in einer Zeitung, Internetseite, Blog, Twitter, Fernsehsender, Radio oder wo auch immer schreibt oder sagt, ist das, als würde man sagen: „Spanien, das Madrider Land“ oder „die USA, das New Yorker Land”. Es wäre als würde man die spanische Nationalmannschaft madrider, andalusische, manchegische oder katalanische Nationalmannschaft nennen und das wäre allgemein so und würde als ganz normal angesehen. Könnt ihr euch das vorstellen?

Aber woher kommt diese Volksbezeichnung? „Carioca“ war der Name, mit dem die Indianer einen kleinen Bach in Rio de Janeiro bezeichneten, der vor einigen Jahren kanalisiert wurde und jetzt über Rohrleitungen in die Bucht von Guanabara gegenüber der Stadt mündet. Der Begriff besteht aus den Wörtern Tupí-Guaraní-Sprache „kari“ (weißer Mann) und „oca“ (Haus), also „Carioca“ heißt „Haus des weißen Mannes“.

Es soll kein Tag vergehen, an dem man nicht etwas neues gelernt hat! 😉

 

 

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