CAR_Ritmos caribeños

Bei einer Reise in die Karibik lernt ihr natürlich auch die typischen Rhythmen und Tänze kennen. Die karibische Musik ist eine Verschmelzung aus afrikanischen, europäischen und Eingeborenen-Rhythmen, die hauptsächlich von den afrikanischen Sklaven entwickelt wurden. Heutzutage sind einige dieser Musikarten auch außerhalb der Karibik bekannt und beliebt. Hier wollen wir euch einige Erklärungen dazu geben.

Merengue ist ein sehr beliebter Musik- und Tanzstil in der Dominikanischen Republik. Er stammt von Tänzen afrikanischen Ursprungs (Calenda und Chicha) ab, die von den Sklaven mitgebracht wurden. Man geht davon aus, dass er Anfang des 19. Jahrhunderts in der Karibik eingeführt wurde. Zunächst wurde die Musik mit Saiteninstrumenten gespielt, gegen 1840 kam dann das Akkordeon hinzu, wodurch dieser Stil neuen Schwung erhielt. Die Moralisten versuchten, den Merengue wegen seiner erotischen Tanzbewegungen, den suggestiven Texten und der Verbindung zur afrikanischen Musik zu verbieten. Sie hatten jedoch nicht viel Erfolg damit und der Rhythmus wurde immer populärer. Aber erst als er spät im 20. Jahrhundert auch von Oberschicht anerkannt wurde, konnte er sich zum Nationaltanz entwickeln. Es gibt verschiedene Merengue-Arten, nämlich den Cibaeño, den Apambichao und den Coeño. Der Tanz zeichnet sich dadurch aus, dass er schnell und frech ist, die Texte sind meist satirisch und fröhlich. Der Merengue-Rhythmus ist ein extrem schneller Zweiertakt, der mit zwei einfachen Seitenschritten getanzt wird und aus drei Teilen besteht: Paseo, Merengue und Jaleo.

Die Bachata stammt aus der Dominikanischen Republik. Das Wort Bachata ist afrikanischen Ursprungs und bezieht sich auf festliche, gesellschaftliche Zusammenkünfte mit feuchtfröhlichem Charakter. Anfangs wurde bei diesen Festen romantische Gitarrenmusik gespielt, die dann zu rhythmischen Boleros mit kubanischen und Merengue-Einflüssen wechselte. Zudem wurden die Maracas durch weitere Gitarren ersetzt. Während der sechziger und Anfang der siebziger Jahre war diese Musik eher unter der ärmeren Bevölkerung üblich, aber mit der Zeit fanden alle Gesellschaftsklassen Geschmack daran und so entwickelte sie sich zu dem, was wir heute kennen. Typisch sind die romantischen Texte, der Rhythmus und der sinnliche, verführerische Tanz. Er wird langsamer als der Merengue im Vierertakt getanzt und besteht aus einer Reihe einfacher Schritte vorwärts und rückwärts oder auch mit seitlicher Bewegungen.

Der Begriff Salsa wurde in den 1960er Jahren in New York als Handelsname geprägt, um verschiedene Rhythmen unter einer einzigen Bezeichnung zu vereinen. Das, was wir heute als Salsa kennen, hat seinen Ursprung in der afrokubanischen Musik, konkret in Rhythmen wie Son, Mambo, Danzó, Cha-Cha-Cha, Guaracha, Guanguancó und anderen. Die Salsa verbreitete sich Ende der siebziger Jahre bis zum heutigen Tag und es wurden neue Instrumente, neue Musikmethoden und -formen aufgenommen. Heute gehören neben dem Schlagzeug auch Klavier, Kontrabass, Trompete, Saxofon, Posaune, Flöte und Geige dazu.

Dank des Talents ihrer Musiker und ihres rhythmischen und fröhlichen Charakters hat die Salsa inzwischen alle gesellschaftlichen und geografischen Grenzen überschritten.

Und wenn ihr in die Karibik reist, werdet ihr diese Rhythmen direkt genießen, denn hier ist die Musik voller Leidenschaft an allen Ecken und Enden Teil des Lebens.

 

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