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Manaus befindet sich inmitten des größten Regenwaldes der Welt und zählt zu den 20 wichtigsten Business-Städten Lateinamerikas. Die Hauptstadt des Bundesstaats Amazonas ist der wichtigste Finanz-, Unternehmens- und Wirtschaftsmotor des Nordens von Brasilien. Sie ist zudem eine der Städte, die gegenwärtig das beste Entwicklungspotential aufweisen, da sie mehr als 1,4 % zum Bruttoinlandsprodukt des Landes beiträgt. Aber diese Entwicklung hat auch einen Ursprung.

Die Stadt war zunächst ein kleines Fort aus Stein und Lehm mit vier Kanonen und trug den Namen São José da Barra do Río Negro. Dieses Fort wurde von kleineren Stämmen indigener Bevölkerung umgeben, deren Zahl im Laufe der Jahre rasant stieg. 1832 wurde es schließlich zu einer kleinen Stadt und bekam den Namen Manaus, zu Ehren der Indios, die bei der Errichtung geholfen hatten. Sein Aufschwung kam aber erst ab 1889 mit dem Kautschukboom, im Zuge dessen sich die Stadt zu einer der wohlhabendsten der Welt entwickelte. So war sie auch die erste Stadt des Landes mit öffentlicher Beleuchtung und einem Wasserversorgungs- und Kanalisationssystem. Zwischen 1890 und 1920, dem Höhepunkt des Kautschukbooms, konnte sich die Stadt derart entwickeln, wie es in anderen Gegenden des Landes undenkbar war. Sie besaß elektrische Straßenbahnen, große, auf Sumpfgebieten errichtete Alleen und eindrucksvolle und luxuriöse Gebäude wie das Amazonas-Theater, den Regierungspalast, die städtische Markthalle oder das Zollhaus. Dies machte die Stadt als das Paris der Tropen bekannt.

Neben den wirtschaftlichen und entwicklungsspezifischen Faktoren, die Manaus zu einem der Austragungsorte der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 machten, bietet die Stadt auch eine Vielzahl von Anreizen für den Touristen. Sie besticht mit ihrer besonders vielfältigen Flora und Fauna, den öffentlichen und privaten Orten zum Schutz der Biodiversität, den spektakulären Stränden und der natürlichen Umgebung inmitten des Amazonas-Regenwaldes.

Es ist genau genommen auch diese Umgebung, die das Gebiet zu dem perfekten Ziel für all diejenigen macht, die eine natürliche Umgebung genießen wollen, ohne dabei auf die Vorzüge der Stadt verzichten zu müssen.  Das Anavilhanas-Archipel im Rio Negro ist eines der ausdrucksstärksten Beispiele dafür. Hier gibt es eine regelrechte Explosion der Natur und man kann ohne Probleme die einheimische Tierwelt mit Affen, Papageien, Tukanen, Fischadlern, Krokodilen, u. a. beobachten. Das Encontro das Aguas, welches das Gebiet bezeichnet, in dem der Rio Negro und der Amazonas sich zum Gran Amazonas zusammenschließen, ist ein weiteres Beispiel für das, was die Stadt und ihre Umgebung bieten können.

Unter den Gebäuden stechen das bereits erwähnte Amazonas-Theater, das Opernhaus oder die Kirche São Sebastião hervor. Letztere wurde errichtet, um bei der Bekehrung der Volksstämme zum Evangelium zu helfen, als Manaus noch keine Stadt war.

 

Gastronomisches: Auf den Gewässern des Rio Negro gibt es eine große Anzahl an kleinen Lokalen, in denen man kleine Snacks der internationalen und traditionellen Küche zu sich nehmen und dabei spektakuläre Sonnenuntergänge erleben kann.

 

IBEROSTAR Hotels & Resorts betreibt in Manaus ein 5-Sterne-Hotelschiff mit All-inclusive-Arrangement:das Hotel IBEROSTAR Grand Amazon, das an verschiedenen Stellen des amazonischen Regenwaldes anlegt, um Ausflüge in kleinen Booten zu ermöglichen, um die üppige, unberührte Vegetation zu erkunden.“