CAR_ChichenItza

Chichén Itzá war die wichtigste Stadt der Mayakultur zu Ende des klassischen und Anfang des postklassischen Zeitalters, etwa zwischen 900 und 1300 unserer Zeitrechnung. Diese Stadt im Landesinneren mit einem Stadtkern mit Denkmälern und Monumenten auf einer Fläche von fünf Quadratkilometern sowie einem weit ausgedehnten Bereich von Wohngebäuden und zweitrangigen Orten wurde bisher nur zu 20 Prozent ausgegraben. Der Name der Stadt heißt soviel wie „Eingang zum Brunnen der Itzá, womit auf die Brunnen oder unterirdischen Wasserreservoirs angespielt wird, die den Ort versorgten und mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Auswahl des Standortes beitrugen.

Das berühmteste und wichtigste Gebäude in Chichén Itzá ist der Kukulcán-Tempel, eine Maya-Darstellung des Gottes Quetzalcóatl. Er ist als „die Burg” bekannt, hat eine Höhe von 24 Metern auf einer 55,5 Meter breiten Plattform, von der vier Treppen ausgehen, die die Himmelsrichtungen darstellen und deren gesamte Stufenzahl genau mit den 365 Tagen des Jahres übereinstimmt. Der Kriegertempel ist ebenso eindrucksvoll. Er befindet sich auf einem pyramidenförmigen Gebäude und verdankt seinen Namen den Basreliefs, die seine Pilaster zieren und Krieger zeigen, die ihre Gefangenen festhalten. Jedoch ist er durch das Bild des Chacmool bekannt, der den Eingang bewacht, eine sitzende Figur, die uns anschaut, mit angewinkelten Beinen und einem Steingefäß auf dem Schoß (das vielleicht Opfergaben enthält), und dessen Einfluss auf den englischen Bildhauer Henry Moore ihn so symbolträchtig gemacht hat. Der Pelota-Platz ist mit seiner Länge von 168 Metern der größte ganz Mesoamerikas für dieses Ballspiel. Er besteht aus zwei hohen Parallelmauern, in deren Mitte sich die zwei ursprünglichen Steinringe befinden, durch die der Ball geworfen werden musste. Ganz der heiligen und mystischen Beschaffenheit dieses Ortes folgend müssen wir natürlich auch das Heilige Wasserreservoir erwähnen. Es ist zur Haupttreppe des Kukulcán-Tempels hin ausgerichtet und diente der Durchführung von Ritualen, bei denen Opfergaben dargeboten wurden, wie zum Beispiel Schmuckstücke, Krüge und sogar menschliche Knochen, was nahelegt, dass dort die geopferten Körper aufbewahrt wurden.

Die Mischung von Maya-Bautechniken mit neuen Elementen aus Zentralmexiko macht Chichén-Itzá zu einem der wichtigsten Beispiele der toltekischen Mayakultur in Yucatán.

Die archäologische Region von Chichén-Itzá wurde von der Unesco 1988 in das Weltkulturerbe aufgenommen. Am 7. Juli 2007 wurde sie durch eine private Initiative ohne Unterstützung der Unesco, die jedoch mit der Anerkennung von Millionen von Menschen weltweit zählte, als eines der „Neuen Weltwunder“ anerkannt.

Chichén Itzá ist ein magischer Ort, mystisch und spektakulär, der einen Besuch wert ist. Zweifellos gehört er zum berühmtesten Ausflug für Urlauber in Cancún oder an der Riviera Maya.

 

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