Um die jamaikanische Gastronomie zu verstehen, muss man bis zu den Ursprüngen der verschiedenen Siedler zurückgehen. Die ersten Siedler waren die Arawak– und die Taino-Indianer, später kamen dann die Spanier und die Briten, die afrikanische Sklaven auf die Inseln brachten. Die jamaikanische Küche ist eine köstliche Mischung aus mehreren, sehr unterschiedlichen Gastronomievarianten und einer Reihe von einzigartigen einheimischen Erzeugnissen.

Auf Jamaika wird natürlich auch mit den bekannten, normalen und üblichen Produkten gekocht, also beispielsweise mit Fisch, Meeresfrüchten, Hähnchen, Schweinefleisch, Gemüse und Obst. Aber es gibt auch eine Reihe von einheimischen Erzeugnissen, die absolut nicht allgemein bekannt sind, so zum Beispiel:

· Ackee: Eine originelle Frucht, die nach dem Kochen so aussieht und auch so schmeckt wie Rühreier.

· Callaloo: Eine Gemüsesorte, die dem Spinat sehr ähnlich ist.

· Quibombó: Eine Frucht, ähnlich wie eine Chilischote, die als Verdickungsmittel für Eintöpfe verwendet wird und eine der Gelatine ähnliche Textur annimmt.

· Jamaikapfeffer: Eine besondere Pfeffersorte mit einem bemerkenswerten Duft nach einer Mischung aus verschiedenen Gewürzen.

Aus diesen originellen Zutaten und mit einer einzigartigen Art, kräftige und scharfe Gewürze zu mischen, werden auf Jamaika ganz spezielle Gerichte zubereitet, wie z. B. die Folgenden:
· Schweinefleisch mit Jamaikapfeffer: Das Schweinefleisch wird mit diesem typischen Pfeffer zubereitet, der ihm einen ganz besonderen Geschmack verleiht und bereits von den Arawak-Indianern verwendet wurde.

· Charqui: Dies ist die Bezeichnung für eine bestimmte Art, Fleisch, Fisch und Gemüse zu würzen und zuzubereiten. Sie besteht darin, das Produkt mit einer Mischung aus Muskatnuss, Zimt, Nelken, Knoblauch, Zwiebeln, Essig, Soja und Rum zu marinieren.

· Schweine- oder Hähnchenfleisch mit Jerk-Soße: Dazu wird getrocknetes Fleisch verwendet, das mit einer sehr kräftigen und scharfen Soße namens Jerk mariniert wird.

· Pepperpot: Eine Suppe, die auf der Grundlage von Quimbobó, Callaloo und gebratenem Fleisch zubereitet wird.

· Chutney mit grüner Papaya: Zubereitet aus grüner Papaya, Mango, Ingwer, Tamarinde-Saft, Essig und Ají.

· Sumario: Dabei handelt es sich um ein Gericht aus verschiedenen Fischen und Gemüsesorten, die mit Kokosmilch, Paprika und Gewürzen gegart werden.

· Rum-Kaninchen: Das Kaninchen wird ein paar Tage in einem ebenfalls typischen jamaikanischen Rum mariniert.

· Jamaikanisches Omelette: Zu den Eiern werden Mangold, Karotten, Sellerie, Kartoffeln und Tomaten gegeben.

· Teigpasteten: Sowohl mit Fleisch als auch mit Gemüse.

· Bammy: Rundes Brot aus Maniok. Dieses Brot wird normalerweise als Beilage zu Gerichten aller Art serviert.

Außerdem ist die Insel sehr bekannt für die hervorragende Qualität ihres Kaffees, die Vielfalt und Qualität ihrer Obstsäfte und ihre berühmten Rumsorten und Liköre. Und wenn man zu all dem das karibische Klima, die Strände mit ihrem glasklaren Wasser, die 120 Flüsse, die Wasserfälle, die ganz besondere Kultur und die Lebensauffassung nimmt, dann kann man sich vorstellen, was es heißt, im Paradies zu leben.

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