ESP_El triángulo del Arte de Madrid

Ein Streifzug durch die besten Museen von Madrid gewährleistet eine gute Dosis des Stendhal-Syndroms. Was, ihr wisst nicht, was das Stendhal-Syndrom ist? Dann seid ihr noch nie in einem wirklich großartigen Museum gewesen! Dieses Syndrom hat folgende Symptome: der Puls geht schneller, der Kopf wird leicht, die Atmung geht stoßweise und der Hals ist wie zugeschnürt. Das ist die innere Aufruhr, die man erleiden, oder besser gesagt, genießen kann, wenn man ein Kunstwerk sieht, das den Betrachter wegen seiner absoluten Schönheit plötzlich bis ins Tiefste seiner Seele berührt.

Madrid zieht Jahr für Jahr Millionen von Touristen an, von denen viele den Besuch der berühmten Kunstmeile von Madrid, bestehend aus dem Nationalen Prado-Museum, dem Kunstmuseum Thyssen-Bornemisza und dem Nationalmuseum und Kunstzentrum Reina Sofía, als absolutes Muss ansehen.

Das bekannteste dieser drei Museen ist der wohl Prado: Hier wird man immer wieder überrascht und man lernt es nie ganz kennen, selbst wenn man noch so oft kommt. Es beherbergt eine der bedeutendsten Gemäldesammlungen der Welt, mit den besten Beispielen der spanischen, italienischen und flämischen Malerei aus dem 12. bis 18. Jahrhundert. Gemälde wie Las Meninas (Die Hoffräulein) oder La familia de Felipe IV (Die königliche Familie von Phillip IV) von Velázquez, die Majas von Goya oder der Jardín de las Delicias (Der Garten der Lüste) von El Bosco, ebenso wie Kunstwerke von Malern wie Tizian, Rubens oder El Greco sind für sich allein schon weltbekannt.

Auf dem Weg vom Klassizismus des Prado-Museums zur zeitgenössischen Kunst des Reina Sofía kommen wir zu einem perfekten Verbindungspunkt: das Museum Thyssen-Bornemisza. Ein Streifzug durch die Geschichte der europäischen Malerei von ihren Anfängen im 13. Jahrhundert bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. In den Räumen dieses Museums sind Werke der großen Malereigeschichte ausgestellt, angefangen von den großen italienischen Meistern, über den deutschen Expressionismus, den russischen Konstruktivismus, den späten Surrealismus bis hin zur akribischen Frivolität des Universums und der Sensibilität der Pop-Art aus den 60er Jahren. Es ist einfach fantastisch, Albrecht Dürer und Paul Cèzanne nur ein paar Säle voneinander entfernt zu sehen, die reine Kunstgeschichte knapp zusammengefasst. Es finden auch Sonderausstellungen statt, von denen viele einfach genial sind.

Und das Paradigma der modernen Kunst befindet sich im Nationalmuseum und Kunstzentrum Reina Sofía, das vollständig dieser Kunstrichtung in allen ihren Disziplinen gewidmet ist. Der Sammlung dieses Museums enthält ca. 16.200 Werke, die Kunsttechniken aller Art umfassen: Rund 4.000 Gemälde, über 1.400 Skulpturen, fast 3.000 Zeichnungen, mehr als 5.000 Gravuren, über 2.600 Fotografien, ca. 80 Videos, etwa 30 Montagen und ebenso viele Video-Montagen, mehr als 100 Stücke der dekorativen Künste und 30 architektonische Werke

Ihr werdet es mit Sicherheit nicht bereuen, wenn ihr diesen Streifzug durch die Kunst macht. Selbstverständlich kann man dies nicht alles an einem einzigen Tag ansehen, aber wenn ihr den Besuch der berühmten Kunstmeile gut organisiert, werdet ihr davon begeistert sein. Und anschließend wäre es eine gute Idee, euch im Retiro-Park auszuruhen, der ganz in der Nähe liegt. Hier könnt ihr dann gut über die ausgestellten Gemälde nachdenken. 😉

 

Das Hotel IBEROSTAR Las Letras Gran Vía ist eines der Spitzenhotels in der Gran Vía von Madrid, das den Charakter einer literarischen Unterkunft mit solch suggestiven Serviceleistungen wie eine informelle Haute Cuisine, Zimmer mit Whirlpool auf dem Balkon, Fitnessraum und nahegelegenes Parkhaus (gegen Gebühr) sowie Web’n’Walk und vieles mehr. zu bieten hat.“