BRA_La gastronomía del Amazonas es única

Die brasilianische Gastronomie ist das Ergebnis der Mischung aus portugiesischen, deutschen, italienischen, hispanoamerikanischen, indigenen und afrikanischen Einflüssen. Viele der Gerichte stammen von den Ureinwohnern, die von den Sklaven und Portugiesen angepasst wurden. Diese wiederum stimmten ihre typischen Gerichte mit den Zutaten aus der Gegend ab.

Vor allem aber ist die Küche des brasilianischen Amazonas regional sehr unterschiedlich. Dadurch, dass dieses Land so immens groß ist, hält man das Essen einer Region in einer anderen für exotisch. Ein Gaucho, der an sein Churrasco gewöhnt ist, hat wahrscheinlich noch nie von der typischen  Pato ao tucupi  aus Amazonien gehört!

Aber eines der magischsten, eindrucksvollsten und überraschendsten Gebiete auf der Erde ist mit Sicherheit der amazonische Regenwald, einer der größten der Welt und auch der mysteriöseste. Auch heute noch gibt es vermutlich Lebewesen in diesem Dschungel, die von der Wissenschaft noch nicht klassifiziert wurden, ebenso wie auch die vielfältige Flora. Die Gastronomie in Amazonien ist wohl die einzige, die hauptsächlich vom Einfluss der Ureinwohnervölker stammt.

Das Fleisch vom Yacaré (Krokodil), von der Schildkröte und von der Wildente werden häufig verzehrt, auch wenn diese Tierarten geschützt sind. Die  Süßwasserfische ebenso wie der Fische aus dem Meer werden  zunächst gebraten und dann auf Holz geräuchert. Der Name dieser Technik ist „moquém“, wurde aber von den französischen Piraten zu „bouquen“ abgewandelt, woraus der Begriff „Bukanier“ entstand.

Das Obst ist köstlich und sehr exotisch, mit Namen wie Piquiá, Pupunha (Kokos, wird zum Aperitif serviert), Mango, Cupaçu, Açaí und vor allem Guaraná, woraus das bekannte Erfrischungsgetränk hergestellt wird.  Die Gewürze stammen von wilden Pflanzen und werden als Zutaten wie beispielsweise für die Tucupi-Soße und für Vatapá verwendet, ein scharfes Gericht, das als Beilage zu Garnelen benutzt wird. In Pará (Belém do Pará) ist die Parákresse oder Jambu heimisch, ein Gemüse mit magischen Blättern, das das Gefühl einer Narkose vermittelt, wenn man auf seine Blüten beißt.

Weitere typische Gerichte sind Pupunha, basierend auf einer Knolle namens Caruá, und gekochte Coquinhos, beide mit Honig überzogen. Mungunzá ist ein Maisbrei mit Kokos und Zimt. Außerdem wird auch ein Brei aus geriebenen und in Milch gekochten grünen Bananen zubereitet, der als Füllung für Krebse und Schalentiere verwendet wird.

Das Fleisch des  Tatu ist sehr zart und man kann hervorragendes Ragout daraus zubereiten. Der Hirsch und das Pecari werden mariniert oder gebraten zubereitet. Zunächst gibt es als Suppe die gekochte Pará-Nussmilch Pirarucu und danach Peixe-boi (Seekuh) aus Amazonien,  die wie Sparerips auf dem Grill gegart wird.

Aber das beliebteste Gericht ist die Pato ao tucupi (Ente in Wildkräutersoße) Dafür wird die Ente in einer Soße aus Manioksaft, gewürzt mit Jambu-Kresse, gekocht.

Man lernt eine Gegend nur dann wirklich kennen, wenn man auch ihre Gastronomie vor Ort probiert. Wenn ihr also das Amazonas-Gebiet besucht, müsst ihr unbedingt eure Gaumen mit irgendeiner dieser Köstlichkeiten verwöhnen.

 

 

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