ESP_El Madrid de los Austrias

Diese beeindruckende Gegend von Madrid wurde in der Zeit errichtet, als die Habsburger Dynastie in Spanien herrschte (1516 bis 1700) und das Land eine Blütezeit erlebte. Die Herrschaft der Habsburger begann mit König Karl I, der die Stadt mit eleganten Palästen, katholischen Kirchen und Klöstern bereicherte. Dieses Viertel ist das älteste der Stadt, das Madrid aus dem Mittelalter und der Renaissance, und umfasst die engen Gassen rund um die Calle Mayor, Plaza de la Villa, Plaza de la Paja und Plaza Mayor.

Die Plaza Mayor ist eines der architektonischen und historischen Wahrzeichen der Stadt. Der Platz wurde 1619 fertiggestellt und stellte das Herz des Habsburger Viertels von Madrid dar, wo die Helden bekannt gemacht, die Könige proklamiert und die Ketzer hingerichtet wurden. Dieser weitläufige Platz ist umgeben von dreistöckigen Wohngebäuden mit über zweihundert Balkonen. Einheimische ebenso wie Touristen sind hier zahlreich zu sehen und es ist immer angenehm, auf den Terrassen der Cafés und Restaurants zu sitzen, die berühmten Brötchen mit Tintenfisch zu essen und die Passanten zu beobachten.

Gleich gegenüber der Plaza Mayor befindet sich der Mercado de San Miguel. Er ist einer der ältesten und schönsten in ganz Madrid. Im Inneren seiner Wände aus Glas und Eisen von Anfang des 20. Jahrhunderts beherbergt der Markt ein angenehmes Flair mit großer kulinarischer Kultur. Die einzelnen Stände mit ihren Tischen sind etwas ganz Besonderes und bieten köstliche Tapas ebenso wie sorgfältig zubereitete Gerichte. Ein echter Gourmet-Markt mit erstklassigen spanischen Erzeugnissen.

Wenn man auf der Calle Mayor weitergeht, kommt man zur Plaza de la Villa, der noch heute sein mittelalterliches Aussehen erhalten geblieben ist. Das älteste Gebäude ist der Lujanes-Turm aus dem XV Jahrhundert, der im Mudéjar-Stil errichtet wurde. Daneben befinden sich das Cisneros-Haus und die Casa de la Villa, ein Gebäude, das bis 2007 Sitz des Rathauses von Madrid war.

Ganz in der Nähe dieses Platzes, in der Calle de San Justo, stößt man auf ein Barockgebäude aus dem 18. Jahrhundert, die Basilica Pontificia de San Miguel.

Am Ende der Calle Mayor gelangt man auf die Calle Bailén, und wenn man diese überquert, kann man auf der Cuesta de la Vega ein Stück der arabischen Stadtmauer von Madrid besichtigen. Die Stadtmauer befindet sich hinter der Almudena-Kathedrale, ein Gebäude im modernen Stil. Neben der Almudena liegt der Königspalast, direkt an der weitläufigen Plaza de Oriente. Dabei handelt es sich zwar um die offizielle Residenz der königlichen Familie, aber sie leben nicht wirklich dort. Auf der anderen Seite der Plaza de Oriente ist das Opernhaus von Madrid zu sehen, das Teatro Real. Dieses ist eine der bedeutendsten Kultureinrichtungen in Spanien.

Ihr solltet auf jeden Fall die traditionellen Restaurants in diesem Stadtteil aufsuchen, die allerdings nicht gerade die billigsten der Hauptstadt sind. Hier könnt ihr Lokale im Stil der „Casa Ciriaco“ finden, ein Jahrhunderte altes Restaurant, dessen Stargericht „Pepitoria de Gallina“ (eine Art Hühnerfrikassee) ist; im Restaurant „La Bola“ könnt ihr den berühmten Madrider „Cocido Madrileño“ (Kichererbsen-Eintopf) probieren, und das „Sobrino de Botín“, das 1725 gegründet wurde, ist im Guinnes-Buch der Rekorde als ältestes Restaurant der Welt verzeichnet.

Im Habsburger Viertel von Madrid könnt ihr ein enormes künstlerisch-monumentales Erbe bewundern. Ein Streifzug durch seine Straßen ist die beste Art, das Herz dieser faszinierenden Stadt kennenzulernen.

 

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