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In der magischen Nacht vom 16. Januar wird eine zutiefst verwurzelte Tradition auf Mallorca gefeiert, das Fest von Sant Antoni. Dieses Fest hat seinen Ursprung in den uralten heidnischen Zeremonien der balearischen Landbevölkerung, als die Menschen den Heiligen Anton, den Schutzheiligen der Haustiere, um Schutz für ihre Tiere baten. Die Verehrung des Heiligen wurde im Laufe der Jahre in verschiedenen Formen dargestellt und hat sich zu dem Fest entwickelt, das wir heute kennen und das nie seinen eigentlichen Ursprung verlor: die Verehrung des Heiligen und die Bitte um Schutz für die Tiere. Der Ort, in dem dieses Fest wahrscheinlich die längste Tradition hat und mit der größten Begeisterung gefeiert wird, ist Sa Pobla.

Die Feier zu Ehren des Sant Antoni ist auf Mallorca sehr eng mit den Figuren der „Dimoni“ (Dämonen) und der „Foguerons“ (Lagerfeuer) verknüpft. Am 16. Januar, am Vorabend vor dem Tag des Sant Antoni, werden diese großen Lagerfeuer entzündet, in deren Schein maskierte Männer und Dämonen als Symbol für den Triumph über das Böse tanzen. Dabei werden die Versuchungen des Sant Antoni und die Gefahren, die das Fleisch für den Geist darstellt, aufgeführt. Beim Tanz um das Feuer werden die berühmten „Gloses“ zum Klang der „Ximbombes“ (Hirtentrommeln) gesungen, und wenn man Glück hat, erhält man den Besuch eines hungrigen „Dimoni“.  Diese Tänze können bis weit ins Morgengrauen dauern, so lange die Kräfte reichen.

Am nächsten Tag, dem Tag des Heiligen Anton, werden die Feiern dann ernster. Nach der feierlichen Messe zu Ehren des Heiligen finden die Beneïdes (Segnungen) der Tiere der Dorfbewohner statt. Dabei warten, angefangen von Kanarienvögeln, Finken, Hunden, Katzen, Schweinen und Hühnern bis hin zu Eseln und Pferden, alle Haustiere aus Sa Pobla und auch den umliegenden Ortschaften sehnsüchtig direkt am Ausgang der Kirche nach der Messe, dass der Heilige Anton sie beschützt.

Auf Mallorca ist auch im Winter etwas los, dachtet ihr etwa etwas anderes? 😉

 

Gastronomie-Tipp: An Sant Antoni muss man auf jeden Fall die berühmte „Espinagada“ (Aal-Pastete, die jedoch auch manchmal mit Lendenfleisch oder anderen Zutaten zubereitet wird) essen. Ein gutes Lokal, um diese Spezialität zu probieren, ist das Restaurant Marina in Sa Pobla, dort wird der Aal aus der Albufera hervorragend zubereitet!

 

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